Lebenslauf als Pflegefachkraft
Aktualisiert am . Wie wir unsere Ratgeber erstellen.
Wichtige Kenntnisse für den Lebenslauf als Pflegefachkraft
Begriffe, die in Stellenanzeigen stehen und nach denen ATS-Filter suchen. Nimm nur die auf, die du wirklich beherrschst.
- Grundpflege
- Behandlungspflege
- Pflegeprozess und Pflegeplanung
- Pflegedokumentation
- Medikamentengabe
- Wundversorgung
- Vitalzeichenkontrolle
- Expertenstandards
- Hygiene
- Beratung von Angehörigen
Tipps für deinen Lebenslauf als Pflegefachkraft
- Nenne deinen Abschluss mit der genauen Bezeichnung: Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder Altenpfleger/-in.
- Gib den Einsatzbereich an: Krankenhaus, Intensivstation, stationäre Langzeitpflege oder ambulanter Pflegedienst.
- Beschreibe Station und Fachrichtung, zum Beispiel Innere Medizin, Chirurgie oder Geriatrie.
- Führe Fachweiterbildungen auf, etwa Intensiv- und Anästhesiepflege, Praxisanleitung oder Wundexperte.
- Zeige Verantwortung: Schichtleitung, Praxisanleitung von Auszubildenden oder Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen.
- Erwähne die Pflegedokumentation und die Software, mit der du arbeitest.
Beispiele für dein Kurzprofil als Pflegefachkraft
Passe diese Beispiele mit deinen echten Angaben an: Berufserfahrung, Branche, Tools und Qualifikationen.
Pflegefachfrau mit 7 Jahren Berufserfahrung auf einer internistischen Station eines Krankenhauses der Maximalversorgung. Ich plane und dokumentiere den Pflegeprozess, übernehme die Behandlungspflege und leite als Praxisanleiterin Auszubildende an. Regelmäßige Schichtleitung und sicher in der digitalen Pflegedokumentation.
Frisch examinierter Pflegefachmann mit Einsätzen in Akutpflege, stationärer Langzeitpflege und ambulanter Pflege während der generalistischen Ausbildung. Zuverlässig, belastbar und gern im Team. Ich suche meine erste Stelle in der Akutpflege.
Andere Berufsbezeichnungen
Suche auch danach und verwende im Lebenslauf die Bezeichnung aus der Stellenanzeige.
- Pflegefachfrau
- Pflegefachmann
- Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
- Altenpfleger/-in
- Examinierte Pflegekraft
- Krankenschwester
So schreibst du deinen Lebenslauf als Pflegefachkraft Schritt für Schritt
Schreibe ein kurzes Profil
Fasse in „Über mich“ in drei oder vier Zeilen deinen Abschluss, deine Berufserfahrung, deinen Einsatzbereich und deine Stärken zusammen.
Beschreibe deine Berufserfahrung
Nenne unter „Berufserfahrung“ Einrichtung, Station, Aufgaben und Verantwortung wie Schichtleitung oder Praxisanleitung.
Ergänze Ausbildung und Weiterbildungen
Trage unter „Ausbildung“ deinen Berufsabschluss ein und unter „Zertifikate“ Fachweiterbildungen und Fortbildungen.
Zeige deine Kenntnisse
Liste unter „Kenntnisse“ Behandlungspflege, Expertenstandards und die Dokumentationssoftware auf, die du beherrschst.
Passe deinen Lebenslauf an die Stellenanzeige an
Füge die Stellenanzeige in Beatjob ein: Die KI verbessert die Formulierungen mit den Schlüsselbegriffen, die deine Erfahrung belegt. Lade danach das PDF herunter.
Weitere Lebenslauf-Beispiele
- Pflegehelfer/-in
- Altenpflegehelfer/-in
- Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
- Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)
- Notfallsanitäter/-in
- Hebamme
- Physiotherapeut/-in
- Pharmazeutisch-technische/r Assistent/-in (PTA)
- Augenoptiker/-in
- Logopäde/Logopädin
- Ergotherapeut/-in
- Diätassistent/-in
- Heilerziehungspfleger/-in
- Medizinische/r Technologe/-in für Laboratoriumsanalytik (MTL)
- Operationstechnische/r Assistent/-in (OTA)
- Alle Berufe ansehen
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Pflegefachkraft
Braucht man für die Berufsbezeichnung eine Erlaubnis?
Ja. Wer die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau oder Pflegefachmann führen will, braucht nach dem Pflegeberufegesetz eine Erlaubnis. Gib deshalb im Lebenslauf die genaue Bezeichnung deines Abschlusses an.
Wie lange dauert die Pflegeausbildung?
In Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit höchstens fünf Jahre. Die praktische Ausbildung macht den größeren Teil aus, und zum Ende des zweiten Ausbildungsdrittels gibt es eine Zwischenprüfung.
Was bedeutet generalistische Ausbildung?
Die Ausbildung befähigt zur Pflege von Menschen aller Altersstufen. Wer für das letzte Ausbildungsdrittel den Schwerpunkt Kinder oder Langzeitpflege älterer Menschen wählt, kann stattdessen den Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in oder Altenpfleger/-in erwerben.
Quellen
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